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Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Nephrologie am Uniklinikum !

Johann Lukas Schönlein, 1793-1864; Professor der Würzburger Universität bis 1832


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung beschäftigen sich mit den Erkrankungen der Niere sowie mit den so wichtigen Volkskrankheiten Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Unser wichtigstes Ziel ist es, Nierenerkrankungen möglichst früh zu behandeln, so das keine Spätschäden eintreten. Dies gilt zum Beispiel für Patienten mit Entzündungen der Nierenkörperchen (Glomerulonephritiden), aber auch für Autoimmunerkrankungen (z.B. Lupus, Morbus Wegener) und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Morbus Fabry), die auf unserer Bettenstation Schönlein (M32) und in unserer Nieren- und Hochdruckambulanz behandelt werden. Das Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren für Niere, Herz und Kreislauf sind auch wichtige Themen in unseren Forschungsprogrammen.

Hämodialyse


Für den Fall, dass es nicht gelingt, die Nierenfunktion zu erhalten, sind in unserer Abteilung alle Möglichkeiten der Nierenersatztherapie vorhanden. In unserer Hämodialyseabteilung betreuen wir auf 15 Plätzen sowohl stationäre als auch ambulante Patienten. In unserem Bauchfelldialyseprogramm kümmern wir uns vor allem um den Beginn der Bauchfelldialyse (Katheterimplantationen, Dialyse-Training) sowie um die spezielle Betreuung zum Beispiel von Patienten mit Herzschwäche, sind aber auch verantwortlich für die Patienten, die uns von den 30 umgebenden Dialysezentren zugewiesen werden, um in der Universitätsklinik stationär behandelt zu werden.

Nierentransplantat im Ultraschall

Das Nierentransplantationsprogramm wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Urologischen Kollegen betrieben. Patienten aus allen Teilen Frankens, aber auch aus Nordbaden, Hessen und dem Süden Thüringens  sind in Würzburg auf der Warteliste gemeldet. Neben der Transplantation postmortaler Spenderorgane werden natürlich auch Lebendnierentransplantationen, zum Beispiel von Angehörigen, Lebenspartnern oder engen Freunden durchgeführt. In jedem Jahr können so 40 Patienten ein neues Organ erhalten.