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Katheterablation
Steuerbare Elektroden, die an der Spitze heiß oder auch kalt werden können (Ablationselektroden).

Katheterablation


Ein besonderer Vorteil der elektrophysiologischen Untersuchungsverfahren ist, dass man viele Rhythmusstörungen dann in einer Sitzung auch therapieren kann. Man verwendet hierzu steuerbare Elektroden (s. Bild), die an der Spitze heiß oder auch kalt werden können. Dadurch sind sie in der Lage, kranke Gebiete, die einen zu schnellen Herzschlag verursachen, zu veröden (Katheterablation).

In 2010 wurden 454 Patienten mit Rhythmusstörungen abladiert. Dabei wurden auch komplexe Verfahren eingesetzt wie CARTO merge, Rotationsangiographie und Kryoablation zur Behandlung von ventrikulären Tachykardien und Vorhofflimmern.


Bei komplexen Rhythmusstörungen werden „elektroanatomische“ Kartierungsverfahren angewendet. Man kann damit räumlich die Ausbreitung und Rückbildung der elektrischen Aktivität darstellen und so wesentlich genauer die Rhythmusstörung orten und therapieren.