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ICD-Ambulanz

Zentrum Innere Medizin                       Anmeldung:
Haus A3, Ebene -2                                 Kardio Hotline
Zimmer Nr.: A3-2.840
                                
Verantwortlich:
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Bauer
PD Dr. Peter Nordbeck


Patienten mit einer Herzmuskelschwäche oder nach einem Herzinfarkt haben ein erhöhtes Risiko an einem plötzlichen Herztod aufgrund einer Herzrhythmusstörung zu sterben. Neben der medikamentösen Therapie werden diese Patienten daher mit einem Defibrillator behandelt.
Das ist ein kleines Aggregat, das ähnlich wie ein Herzschrittmacher unter die Haut implantiert wird und bei plötzlichem, lebensgefährlichem Herzrasen einen kurzen Stromstoß abgibt, der dann die Rhythmusstörung beendet.
Zur Zeit werden ca. 550 Patienten mit einem Defibrillator bei uns betreut. Darunter sind auch Patienten mit angeborenen und vererbten Rhythmusstörungen. Dazu kommen ca. 200 Patienten, die einen Defibrillator mit der Möglichkeit einer speziellen biventrikulären Stimulation haben, so dass neben den Rhythmusstörungen gleichzeitig eine Herzschwäche mitbehandelt werden kann.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Implantation von Defibrillatoren mit Home Monitoring. Durch dieses System können ohne Zutun des Patienten täglich Informationen über die technische Integrität des Defibrillators oder über eventuelle Rhythmusstörungen an das Krankenhaus übermittelt werden.
So kann die Behandlung ohne Verzögerung geändert und angepasst werden. Die Patienten mit Home Monitoring Systemen können sich so voll auf die Sicherheit des implantierten Gerätes verlassen.