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Untersuchungen:

  • Diagnostische Koronarangiographie (Linksherzkatheter)

  • Perkutane Koronarintervention (PCI)

  • Rechtsherzkatheter

  • Diagnostische Ultraschalluntersuchung der Koronargefäße

  • Diagnostik von angeborenen Herzfehlern

  • Interventioneller Verschluß bei Vorhofseptumdefekt (ASD) und persistierendem Foramen ovale (PFO)

  • Elektrophysiologische Untersuchung

  • Ablationstherapie bei Rhythmusstörungen

  • transapikale und transfemorale Klappenimplantation bei Aortenklappenstenose (in Kooperation mit der Herzchirurgie)


Rechts- und Linksherzkatheter

Eine Herzkatheter-Untersuchung ermöglicht z.B.:

  • die Darstellung und das Ausmessen der linken Herzkammer sowie die Beurteilung von Blutfluss, Blutdrücken, Blutvolumen und Herzmuskelkraft
  • die Darstellung der drei Herzkranzgefäße mit Nachweis von Einengungen bis hin zu Gefäßverschlüssen
  • die Darstellung angeborener Herzfehler
  • die Darstellung von Tumoren

Grundsätzlich unterscheiden muß man die folgenden zwei Untersuchungsverfahren:

  • Rechtsherz-Katheter (venöser Zugang)
  • Linksherz-Katheter (arterieller Zugang)


Rechtsherzkatheter

Bei dieser Methode punktiert der Arzt eine Vene in der Leistenbeuge. Dazu verwendet er eine Nadel, die sich in einer speziellen Einführkanüle, einem Kunststoffröhrchen, befindet. Nach erfolgreicher Punktion wird die Nadel entfernt und über die immer noch dort befindliche Kanüle eine elastische Führungssonde eingeführt. Danach wird die Kanüle entfernt und über die Führungssonde ein Katheter eingeführt. Diese Technik wird als Seldinger-Methode bezeichnet. Der Arzt führt anschließend den Katheter unter Röntgenkontrolle über das Gefäßsystem bis in die rechte Herzkammer und in die Lungengefäße ein. Der Arzt kann über den Katheter z.B. Röntgen-Kontrastmittel einspritzen, Blut entnehmen oder den Druck in der rechten Herzkammer und in der Lungenschlagader (Pulmonal-Arterie) messen.


Linksherzkatheter

Dieser Katheter wird prinzipiell wie der Rechtsherz-Katheter eingeführt. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Arzt hier eine Schlagader also eine Arterie in der Leiste punktiert und den Katheter dadurch in die linke Herzkammer einführt. Zur Durchführung einer Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronar-Angiographie) wird der Katheter am rechten bzw. linken Herzkranz-Gefäßabgang positioniert. Mit Hilfe eines Kontrastmittels werden die Herzkranzgefässe nun im Röntgenbild sichtbar gemacht.