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Studie an Patienten mit intracavitären Thromben

(F. Weidemann/P. Gaudron/ S. Herrmann/ M. Niemann)

Im Verlauf eines akuten Myokardinfarktes kann es, durch verminderte Kontraktilität und veränderte Flussdynamik der betroffenen Regionen, zur Bildung von Thromben im linken Ventrikel kommen. Der Herzultraschall ist hier eine etablierte Methode intracavitäre Thromben zu detektieren und in ihrer Dimension zu beschreiben. Ziel der Studie ist es, mittels der Echokardiographie, Thromben im Herzen nicht nur zu beschreiben sondern auch anhand ihrer Deformationseigenschaften sie einzuordnen, ob sie frisch oder alt sind. Dieses ist klinisch wichtig, weil frische Thromben eine maximale Antikoagulation benötigen. Deshalb soll mit Hilfe von Strain Rate Imaging, welches wir additiv zur Standartuntersuchung durchführen, bei jedem Patienten mit links ventrikulärem Thrombus die Geschwindigkeit der Deformation im Thrombus gemessen werden.