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Herzinsuffizienz und adrenocorticale Steroidhormone

Die Bedeutung von Cortisol/Corticosteron und Aldosteron sowie des Mineralokortikoidrezeptors (MR) und Glukokortikoidrezeptors (GR) für die Entwicklung und Progression der Herzinsuffizienz soll in Tiermodellen der Herzinsuffizienz sowie bei Patienten mit Herzinsuffizienz bzw. pathologisch veränderten Kortikoidspiegeln untersucht werden. Entsprechende Patientenkollektive sowie zellspezifische Knockouts von MR und GR stehen schon zur Verfügung bzw. werden generiert. Die in der Endokrinologie betreuten Patientenkollektive mit endogenem Cushing-Syndrom (inadäquat hohe Cortisolspiegel) und Patienten mit Addison-Syndrom (endogener Cortisolmangel und notwendiger exogener Glucocorticoidgabe; teilweise mit potentieller Übersubstitution) werden detailliert im Verlauf kardiovaskulär charakterisiert (CV-CORT-Studie). Hierdurch kann in definierter Weise der Einfluss eines Glukokortikoidexzesses bzw. -defizienz und entsprechender Behandlungen/ Substitutionen untersucht werden. Die zellspezifische Rolle des GR und MR wird im Herzinfarktmodell an Mäusen mit einem kardiomyozytenspezifischen MR- bzw. GR-Knockout untersucht, wobei insbesondere die Infarktausdehnung, die Heilungsprozesse und das Remodeling nach Myokardinfarkt analysiert werden. Leitung: Prof. Dr. Hahner